Eine Friedensfahne weht im Wind.
© Brigitte Marti

Das Wichtigste in Kürze

  • Wir GRÜNE stehen für Frieden und Abrüstung.
  • Eine aktive Friedenspolitik gehört zu den Grundpfeilern des grünen Engagements. Die Schweiz soll als neutrales Land Konflikte schlichten und nicht mit Waffenexporten Kriege nähren.
  • Wir engagieren uns für das internationale Verbot von Atomwaffen und anderen Massenvernichtungswaffen.
  • Frieden basiert auf Gerechtigkeit. Wir GRÜNE setzen uns daher für die Förderung fairer Handelsbeziehungen und der Entwicklungszusammenarbeit ein.
  • Solange eine Abschaffung der Armee nicht mehrheitsfähig ist, setzen wir uns dafür ein, dass die Armee sich gegen realistische Bedrohungen wappnet, statt sich mit Milliarden von Franken für unwahrscheinliche Kriegsszenarien aufzurüsten.

In der Schweiz herrscht Frieden. Zum Glück. Andernorts sind Kriege oder bewaffnete Konflikte traurige Realität. Kriege destabilisieren ganze Regionen. Arbeitslosigkeit und Armut sind die Folge. Chemische und atomare Waffen verursachen unsägliches Leid. Und haben verheerende Umweltschäden zur Folge, weil sie Schadstoffe und radioaktive Strahlung in Wasser, Luft und Boden bringen.

Seit der Parteigründung für Frieden engagiert

Wir GRÜNE engagieren uns seit unserer Gründung für die Friedensförderung. Als neutrales Land und als Depositarstaat der Genfer Konventionen soll die Schweiz in Konflikten vermitteln und schlichten – statt mit Waffenexporten Kriege zu nähren. Zudem machen wir GRÜNE uns stark dafür, dass nukleare, chemische und biologische Massenvernichtungswaffen verboten werden. Der Einsatz von solchen Waffen ist niemals eine Option – auch nicht zur Verteidigung.

Sicherheitspolitik heisst für uns aber nicht bloss Armeepolitik. Die grössten realen Sicherheitsrisiken sind heute der Klimawandel und ein gedankenloser Umgang mit den Risiken der Digitalisierung. Gegen beides braucht es wirksame Massnahmen – aber die Armee trägt dazu nichts bei.

Wir treten zudem für eine Abrüstung der Schweizer Armee und für eine Stärkung des Zivildienstes ein.