Kornfeld
© Brigitte Marti

Das Wichtigste in Kürze

  • Viele Konsument*innen wünschen sich, dass Tiere artgerecht gehalten werden. Trotzdem landen Eier und Fleisch aus tierquälerischer Massentierhaltung in den Regalen unserer Supermärkte.
  • Immer weniger Bäuerinnen und Bauern arbeiten auf immer grösseren Betrieben. Die einst bäuerliche Schweizer Landwirtschaft wird immer industrieller, braucht mehr Energie und Gift.
  • Für Mensch, Tier und Umwelt: Wir GRÜNE engagieren uns für eine nachhaltige, regionale, bäuerliche Landwirtschaft, die pestizid- und gentechfreie Lebensmittel herstellt.
  • Fairer Handel statt Ausbeutung: Auch der weltweite Handel mit Lebensmitteln darf nicht auf Kosten von Bäuerinnen und Bauern, Tieren oder Umwelt erfolgen.

Die Kuh beisst ins saftige Gras, das Kalb trottet neben ihr her. Dahinter Tannenwald, zartblauer Himmel. Dieses Idyll, das viele Konsument*innen vor Augen haben und das von der Werbung oft zelebriert wird, entspricht leider zu selten der Realität. Viele Rinder sehen in ihrem Leben nie eine grüne Wiese. Auch andere „Heidiland“-Bilder der Schweizer Landwirtschaft entpuppen sich als Illusion der Werbung. Immer weniger Landwirt*innen arbeiten auf immer grösseren Betrieben. Die einst bäuerliche Landwirtschaft wird immer industrieller – und trägt zu Bodendegradierung, Klimaerhitzung und Umweltzerstörung bei.

GRÜNE für eine nachhaltige Landwirtschaft

Grüne Landwirtschaft ist natürlich. Tierfreundlich, umweltfreundlich und regional. Das kommt auch den Bäuerinnen und Bauern – und nicht zuletzt unserer Gesundheit – zugute, weil mehr frische, pestizidfreie Lebensmittel auf unseren Tellern landen. Fast die Hälfte unserer Lebensmittel stammt aus dem Ausland. Deshalb ist unsere Devise: Fairer Handel statt schrankenloser Freihandel. Denn eine unversehrte Umwelt, gerechte Arbeitsbedingungen und eine respektvolle Tierhaltung sind uns nicht nur in der Schweiz wichtig – sondern weltweit.