Agro-Industrie oder ökologische und soziale bäuerliche Landwirtschaft? In welche Richtung bewegt sich die Agrarpolitik? Die bürgerliche Mehrheit im Ständerat will die Agrarpolitik 22+ und damit die nachhaltige Gestaltung der Landwirtschaft auf die lange Bank schieben. Und sie verhinderte einen griffigen Gegenvorschlag zu den Pestizidinitiativen. Die GRÜNEN dagegen sind überzeugt: Für das Klima, die Umwelt und die Gesundheit der Konsument*innen braucht es dringend Reformen in der Landwirtschaftspolitik.

Die Eckpunkte einer nachhaltigen Land- und Ernährungswirtschaft diskutieren die GRÜNEN an der digitalen Delegiertenversammlung und verabschieden dazu eine Resolution. Ausserdem fassen die Delegierten die Parolen zur Trinkwasser- und Pestizid-Initiative und zum Referendum «Stop Palmöl». Die dringenden Reformen zum Schutz der Biodiversität und des Trinkwassers und für den dringend nötigen Kurswechsel der Landwirtschaft sind nur mit den beiden Initiativen möglich.
 
Die Kriegsgeschäfte- und Konzernverantwortungsinitiative kommen im November zur Abstimmung. An der Online-Delegiertenversammlung werden die GRÜNEN die Unterstützung dieser beiden Vorlagen bekräftigen.