Mobilität gehört zu unserem Leben, sie ist die Grundlage von Begegnung und Kommunikation. Jeder Mensch soll deshalb grundsätzlich die Möglichkeit haben, seinen Wunsch nach Mobilität zu erfüllen. Die Mobilität hat aber dort ihre Grenzen, wo die Bewegungsfreiheit und Lebensqualität der anderen über Gebühr behindert wird. Und die Mobilität muss dort Grenzen haben, wo die Umwelt stark beeinträchtigt wird. In diesem Spannungsfeld bewegt sich die Verkehrspolitik der Grünen: Wir wollen Mobilität nicht verhindern, sie aber in ökologisch verträgliche und damit zukunftsfähige Bahnen lenken.

Heute hat die Mobilität ein Ausmass erreicht, das nicht mehr umweltverträglich ist. Die volkswirtschaftlichen Kosten wie Schäden an Gesundheit, Umwelt und Gebäuden übersteigen den volkswirtschaftlichen Nutzen. Der Verkehrsraum ist nicht mehr ein Ort der Begegnung und Kommunikation, sondern der Trennung und der erzwungenen Immobilität: Strassen zerschneiden Quartiere und Dörfer und beschränken den Lebensraum der Menschen. Der Freizeitverkehr ist heute zu einer der grössten Belastungsquellen geworden. Der Güterverkehr dient nicht mehr nur der notwendigen Versorgung: Da der Verkehr die Umweltkosten bis heute nicht tragen muss, werden auch unsinnige Transporte ermöglicht.

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