Ja zur Einschränkung von lautem Feuerwerk am 27. November

  • Lautes Feuerwerk richtet Jahr für Jahr Schäden an. Wildtiere geraten in Panik, Menschen leiden unter dem Lärm und unsere Umwelt wird belastet.
  • Die Feuerwerks-Initiative schützt Mensch und Tier vor lärmigem und knalligem Feuerwerk. Gleichzeitig werden Vulkane und andere ähnliches Feuerwerk nicht eingeschränkt.
  • Für grosse Anlässe, wie bei den 1.-August-Feiern sind kantonale Ausnahmen möglich

Feuerwerk ist schädlich für die Umwelt und unsere Gesellschaft

Beim Zünden von Feuerwerkskörpern entstehen pro Jahr etwa 1300 Tonnen Abfall, die zu einem grossen Teil im öffentlichen Raum und auf landwirtschaftlichen Nutzflächen liegen bleiben. Nebst diesem Abfall setzt Feuerwerk auch verschiedene Schadstoffe frei. Diese gelangen als Niederschlag in Böden und Gewässer und schliesslich in unsere Körper.

Feuerwerk ist schädlich für Tiere

Die plötzlichen knallenden Geräusche lösen bei Tieren Stress und Panikreaktionen aus. Sowohl Haustiere, Nutztiere aber auch insbesondre Wildtiere leiden darunter. Wildtiere werden durch lautes Feuerwerk aufgeschreckt und gerade an Silvester aus dem Winterschlaf gerissen und geschwächt.

Als Bauer erlebe ich direkt welchen Einfluss lautes Feuerwerk auf unsere Tiere hat. Überresten von Böllern bleiben auf den Feldern liegen, wo später wieder Kühe weiden. Zudem lösen die knallenden Geräusche Stress und Panikreaktionen bei den Tieren aus.
Kilian Baumann, Nationalrat BE und Bauer

 

Weitere Abstimmungen am 27. November

Nebst der Feuerwerksinitiative kommen am 27. November auch noch die Lockerung des Kriegsmaterialgesetz, die Zusatzfinanzierung der AHV und die Steuerinitiative der Mitte zur Abstimmung.

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