Neue Atomkraftwerke bleiben ein klares No Go. Es ist eine gefährliche, veraltete und überteuerte Technologie. Für eine ehrliche Debatte muss finanzielle Klarheit herrschen. «Der Bundesrat muss endlich Transparenz über die Kosten neuer AKW schaffen», betont Marionna Schlatter, Nationalrätin ZH. Denn die Atomlobby verschweigt die riesigen Kosten neuer AKW konsequent. Nicht einmal Stromkonzerne wie die Axpo sind bereit, für neue AKW zu bezahlen. Entsprechend wäre ein Revival nur mit massiven Subventionen des Bundes realisierbar. 

«Der Rückschritt zur Atomkraft würde die Allgemeinheit Milliarden kosten», sagt Marionna Schlatter. «Dieses Geld ist besser in den Ausbau der Erneuerbaren und die Beschleunigung der Energiewende investiert. Wir sollten keine Technologie finanzieren, die uns über Jahrzehnte von autoritären Staaten abhängig macht.» Kriege um fossile Energie und die Machtspiele autokratischer Staaten verstärken die globalen Unsicherheiten enorm. Darum liegt eine sichere Energiezukunft in den erneuerbaren und einheimischen Energien. 

Die GRÜNEN fordern von Bundesrat Albert Rösti endlich mehr Transparenz: Er muss die Milliarden an Bundesgarantien und Subventionen, die für das AKW-Revival nötig wären, lückenlos offenlegen. Ebenso muss er aufzeigen, welches finanzielle Risiko ein Bau neuer AKW für die Steuerzahlenden bedeuten würde. 

Die Illusion der Atomkraft ist für die Schweiz ein Sicherheits- und Finanzrisiko. Die GRÜNEN sind überzeugt, dass dies das Parlament und die Bevölkerung unter diesen neuen Vorzeichen erkennen werden.