Zitrusfrüchte
© Benjamin Zumbühl

Das Wichtigste in Kürze

  • Im Schweizer Gesundheitssystem wird immer stärker auf Privatisierung und Wettbewerb gesetzt. Das kritisieren wir GRÜNE, weil es besonders die Schwächsten unserer Gesellschaft trifft.
  • Der Wettbewerbsdruck führt dazu, dass das Solidaritätsprinzip in den Hintergrund rückt: Das ist gerade für ärmere, betagte, psychisch und chronisch kranke Menschen eine bedrohliche Entwicklung.
  • Wir GRÜNE engagieren uns für ein Gesundheitssystem, das allen Menschen Zugang zu einer qualitativ hochwertigen Gesundheitsversorgung gewährt.
  • Zudem setzen wir uns dafür ein, dass die Prävention gestärkt wird und gesunde Lebensbedingungen für alle geschaffen werden. Eine intakte Natur, saubere Luft und gute Wohn- und Arbeitsbedingungen sind hierfür unabdingbar.

Im Schweizer Gesundheitswesen herrscht ein hoher Wettbewerbsdruck. Die Kosten steigen, und es gibt eine klare Tendenz hin zu einer Zweiklassenmedizin: «Unkomplizierte» Patient*innen, die möglichst tiefe Kosten verursachen und hohe Erträge bringen, sind bei den Versicherern begehrt. Ärmere, betagte, chronisch, psychisch und mehrfach kranke Menschen hingegen werden für die Versicherungsanbieter immer unattraktiver.

Zugang zu hochwertiger Gesundheitsversorgung für alle

Wir GRÜNE setzen uns dafür ein, dass alle Menschen in der Schweiz Zugang zu einer qualitativ hochwertigen Gesundheitsversorgung haben. Der Solidaritätsgedanke muss im Zentrum stehen. Prämienverbilligungen sind für Menschen mit bescheidenen Einkommen zwingend und müssen ausgebaut werden. Aber auch der untere Mittelstand ist auf Prämienverbilligungen angewiesen. Zudem engagieren wir GRÜNE uns für neue Ansätze im Gesundheitswesen, welche die Gesundheitsprävention stärken und gleichzeitig zu einer sozialeren Gesundheitsversorgung führen.